Titelbild Regattas

Herbstregatta II 04.09. - 06.09.2015

Klassische Yachten vor Überlingen

 

Versöhnlicher Abschluss

Zweigeteilt war die Überlinger Herbstregatta der Lacustre, 8-mR Yachten und 75qm Nationale Kreuzer. „Der Samstag war verflixt,“ meinte Wettfahrtleiterin Iris Baasch vom Bodensee-Yacht-Club Überlingen. „Eine Wettfahrt konnten wir durchbringen, danach drehte der Wind wie wild um teils 70 Grad. So schnell konnten wir die Tonnen gar nicht verlegen, wie der Wind schon wieder aus einer anderen Richtung kam.“

Das Ergebnis: Rund drei Stunden lang fuhren die Segler die Startlinie auf und ab, bei eigentlich schönem Wind, der nur nicht aus einer Richtung blasen wollte.

Dafür reichte es am Sonntagmorgen für gleich vier Wettfahrten, diesmal wehte es halbwegs konstant aus westlichen Richtungen, ohne große Windlöcher und ohne allzu starke Böen. Trotzdem wurde auf der Kreuz das Feld immer wieder zusammengeschoben und auseinandergezogen. „Das hatte den Effekt, dass Du eigentlich ganz brauchbar segelst – und dann zieht hinter dir ein 75er seinen großen Spinnaker – die Wand nimmt dir den ganzen Wind,“ meinte ein Teilnehmer der kleineren Lacustre, die aber zahlenmässig mit elf Schiffen die größte Klasse stellten.

Die vielen Dreher am besten ausgefahren hat Erich Buck vom Yacht Club Langenargen mit Tim Federspiel und Andreas Swiezy vor Gerhard Jahn vom Bregenzer Segel-Club und Michael Hoerth vom Yachtclub Litzelstetten-Mainau.

In der Klasse der 8-mR Yachten siegte Werner Deuring vom Yacht Club Bregenz und bei den 75ern belegte Richard Volz vom Yacht-Club Meersburg den ersten Platz.

Die 45qm Nationalen Kreuzer nutzten die Überlinger Herbstregatta für ihren Deutschlandpokal und begannen ihre Regattaserie bereits am Freitag. Meister wurde Christan Dornier vom Bayerischen Yacht-Club.

Bericht: Stephan Frank, Presse Lacustre-Vereinigung Bodensee

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